Aktuelles

Studie Transportbox JGHV

Liebe Mitglieder,  

vor wenigen Jahren gab es eine Veröffentlichung in der Zeitschrift der Amtsveterinäre, wonach der Aufenthalt von Hunden in einer Transportbox auf 30 min nach Ende der Fahrt begrenzt werden solle. Danach steige die Stressbelastung des Hundes unvertretbar an.

Wir alle wissen, dass dies nicht stimmt. Der Hund in der Box freut sich auf bevorstehende Aktivitäten oder ruht sich davon aus. Selbstverständlich, aber darum geht es vorliegend nicht, stellt die Transportbox kein ständiger Aufenthaltsort des Hundes dar, und besondere Maßnahmen bei warmen und heißen Temperaturen sind verpflichtend.

Wie in dem Verbandsorgan, „Der Jagdgebrauchshund“, veröffentlicht und auf den vergangenen Verbandstagen angesprochen, führt die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) in Kooperation mit der Freien Universität Berlin, unterstützt vom Bundesverband Rettungshunde (BRH), der Bundespolizei, dem Trainingscentrum Retten & Helfen (TCRH) und dem Jagdgebrauchshundverband (JGHV) das sog. „WAUG-Projekt“ durch. Die Bedeutung der Studie für den Übungs- und Prüfungsbetrieb unserer Jagdgebrauchshunde und den praktischen Jagdbetrieb haben wir verbandsseitig mehrfach herausgestellt.

Ziel der Studie ist es zu untersuchen, ob und unter welchen Bedingungen sich einsatzfähige Rettungs-, Jagd- oder Polizeidiensthunde während Wartezeiten in ihrer gewohnten Transportbox in einem stehenden Fahrzeug erholen können – ohne dabei Stress, Leiden oder gesundheitliche Beeinträchtigungen zu erfahren. Hierzu wurden im Sommer 2025 bereits umfangreiche praktische Studien unter Beteiligung von Jagdgebrauchshunden durchgeführt.

Im Rahmen des WAUG-Projektes startet nun eine begleitende wissenschaftliche Befragung. Für diese Umfrage sind die Hochschulen auf die Unterstützung erfahrener Hundeführer*innen angewiesen. Die praktischen Erfahrungen aus Übungs- und Einsatzsituationen sind für die wissenschaftliche Bewertung von sehr großem Wert.

Teilnahmevoraussetzung: Der an der Umfrage teilnehmende Hundeführer führt aktuell einen geprüften und einsatzfähigen Rettungs-, Jagd- oder Polizeidiensthund.

Die Teilnahme an der Umfrage ist freiwillig, anonym und dauert circa zehn Minuten.

Bitte leiten Sie diese Information an Ihre Mitglieder in geeigneter Form weiter und fordern Sie diese zur Teilnahme an der Studie auf, soweit diese die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.

Zur Umfrage gelangen Sie hier:  https://vetepi.limesurvey.net/898578?lang=de

Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Mithilfe bei der Weiterentwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse!

Mit herzlichen Grüßen und kräftigem Waidmannsheil!

Mario Böttcher

Vereinsteiche Thema Schilf

Wie sicherlich dem einen oder anderen bereits aufgefallen mag, ist der aktuelle Zustand von unserem Schilf insbesondere an unserem Solms-Teich alles andere als zufriedenstellend. Zudem kommt ein unkontrolliertes austreiben von Erlen im VGP Teich hinzu.

Natürlich wären andere Vereine froh solche Schilfverhältnisse zu haben, aber unser Verein kennt andere Verhältnisse und unser Anspruch ist ein anderer.

Im letzten Jahr wurde bereits versucht die losen Schilfinseln wieder an die gewünschten Positionen zu schieben und durch ablassen des Wassers gehofft, dass diese wieder anwachsen. Außerdem haben wir uns bei Fachleuten erkundigt, was wir gegen die Erlen unternehmen können. Hier haben wir nur die Möglichkeiten diese manuell zu entfernen. Die Aussage der Fachleute war, dass sich die Bereiche Schilf immer mehr „Verinseln“ und dadurch die Erlen festen Boden bekommen und sich dadurch entsprechend ausbreiten.

Nach den Prüfungen werden wir das Wasser ablassen und ins besondere am Solms-Teich Maßnahmen ergreifen, um das Schilf wieder in unsere gewohnte Qualität zu bekommen.

Zu den all oben genannten Problemen, kommt leider auch noch ein massives Nutria -Vorkommen hinzu.

Jeder weiß und kann sich vorstellen was diese zum Zustand von unserem Schilf beitragen. Aber auch hier ist der Vorstand bemüht dieses in den Griff zu bekommen. (siehe Fotogalerie)

Konstruktive Vorschläge sind gerne jederzeit willkommen.

    Wie bekomme ich als Mitglied einen Teichschein

    • Ich befinde mich mit meinem Hund in der Ausbildung und habe ihn entsprechend Ausbildungsstand zur Prüfung im Club gemeldet.
    • Ich befinde mich mit meinem Hund in der Vorbereitung für Internationale Prüfungen (Dr. Kleemann, Hegewald, Schorlemer, etc.)
    • Ich befinde mich mit meinem Hund in der Ausbildung und führe ihn entsprechend in seinen Zuchtverbänden
    • Ich benötige aus verschiedenen Gründen (z.B. Defizite in der Ausbildung, etc.) Übungseinheiten. Diese Gründe müssen dem 1. Vorsitzenden genannt werden
    • Den Teichschein gibt es auf Anfrage beim Vorstand

    An allen offiziellen Wasserübungstagen (Samstagen) kann nur mit vorheriger Anmeldung geübt werden

    Vorrangig soll an diesen Tagen natürlich die Arbeit der Schussfestigkeit und die Arbeit mit der lebenden Ente geübt werden. Unabhängig davon, ob ein Hundeführer diese beiden Fächer an diesen Tagen üben will oder nicht, muss er sich trotzdem beim 1. Vorsitzenden spätestens am Mittwoch vor dem Samstag melden mit einem Terminwunsch/Uhrzeit (keinen Anspruch auf Wunschuhrzeit).

    Am Freitag werden die Termine genannt, wann man mit seinem Hund zu erscheinen hat. Hier werden dann auch alle weiteren benötigten „Unterlagen“ (Teichschein, Entenbuch, …) kontrolliert.

    Arbeiten mit der lebenden Ente

    Wer mit seinem Hund die lebende Ente arbeiten möchte, muss sich beim 1. Vorsitzenden spätestens bis Mittwoch vor dem Samstag melden mit einem Terminwunsch/Uhrzeit (keinen Anspruch auf Wunschuhrzeit).

    Am Freitag werden die Termine genannt, wann man mit seinem Hund zu erscheinen hat. Hier werden dann auch alle weiteren benötigten „Unterlagen“ (Teichschein, Entenbuch, …) kontrolliert.